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Schweiz

Immobilienkauf in der Schweiz: Ratgeber für ausländische Käufer

Wohnungen in der Schweiz kosten in den von uns erfassten Städten zwischen 14.200 € und 15.800 € pro m². Rechnen Sie mit weiteren 1–5 % des Kaufpreises für Steuern und Gebühren.

Dürfen Ausländer in der Schweiz Immobilien kaufen?

Für ausländische Käufer eingeschränkt

Nach der Lex Koller benötigen Personen im Ausland (Nichtansässige sowie Staatsangehörige von Nicht-EU/EFTA-Staaten ohne C-Bewilligung) eine kantonale Bewilligung, die meist auf kontingentierte Ferienwohnungen in dafür ausgewiesenen Gebieten beschränkt ist. In der Schweiz wohnhafte EU/EFTA-Staatsangehörige und Inhaber einer C-Bewilligung können frei kaufen; ein Entwurf zur Verschärfung der Lex Koller befand sich 2026 in der Vernehmlassung.

Benötigte Steuernummer: Für den Kauf nicht erforderlich

Der Kauf Schritt für Schritt

  1. 1Prüfen, ob im Kanton eine Bewilligung nach Lex Koller erforderlich ist
  2. 2Die Wohnung reservieren und eine Reservationszahlung leisten
  3. 3Falls erforderlich, die kantonale Bewilligung einholen
  4. 4Den notariell beurkundeten Kaufvertrag unterzeichnen (öffentliche Beurkundung)
  5. 5Kaufpreis und Steuern beim Vollzug zahlen
  6. 6Das Eigentum wird im Grundbuch eingetragen

Was der Kauf kostet

Eine 60-m²-Wohnung in Genf kostet beim Durchschnittspreis von 14.200 €/m² rund 852.000 €. Dazu kommen Kaufnebenkosten von etwa 8.520–42.600 €. Alle Steuern und Kaufnebenkosten in der Schweiz im Überblick.

Finanzierung und Aufenthaltsrecht

Ca. 50–60 % Beleihungsquote (LTV) für Nichtansässige; nach Schweizer Regeln sind selbst für Ansässige mindestens 20 % Eigenkapital erforderlich.

Die Schweiz kennt kein Golden Visa für Immobilien; ein Immobilienkauf begründet kein Aufenthaltsrecht.

Häufige Fragen

Dürfen Ausländer in der Schweiz Immobilien kaufen?↓
Nach der Lex Koller benötigen Personen im Ausland (Nichtansässige sowie Staatsangehörige von Nicht-EU/EFTA-Staaten ohne C-Bewilligung) eine kantonale Bewilligung, die meist auf kontingentierte Ferienwohnungen in dafür ausgewiesenen Gebieten beschränkt ist. In der Schweiz wohnhafte EU/EFTA-Staatsangehörige und Inhaber einer C-Bewilligung können frei kaufen; ein Entwurf zur Verschärfung der Lex Koller befand sich 2026 in der Vernehmlassung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in der Schweiz?↓
In der Regel 1–5 % des Kaufpreises für eine Bestandswohnung, einschließlich Grunderwerbsteuer, Notar- oder Anwaltskosten und Grundbucheintragung.
Was kostet eine Wohnung in der Schweiz?↓
Die Durchschnittspreise in den 2 erfassten Städten reichen von 14.200 €/m² bis 15.800 €/m²; in Genf kostet eine 60-m²-Wohnung rund 852.000 €.
Bekommen Nichtansässige in der Schweiz eine Immobilienfinanzierung?↓
Ca. 50–60 % Beleihungsquote (LTV) für Nichtansässige; nach Schweizer Regeln sind selbst für Ansässige mindestens 20 % Eigenkapital erforderlich.

Stand: Oktober 2026. Allgemeine Informationen, keine Steuer- oder Rechtsberatung: Steuersätze und Gebühren ändern sich und hängen oft von der Region und vom Status des Käufers ab. Lassen Sie sich deshalb von einem Notar, Anwalt oder Steuerberater vor Ort beraten. Quellen: PwC Switzerland: Lex Koller tightening ahead, admin.ch: Cantonal property taxes on second homes.